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Rapper teilt dramatische Details! Tilidin auf Rezept & Drogen seit er 11 ist: Capital Bra meldet sich nach Überdosis!
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Rapper teilt dramatische Details! Tilidin auf Rezept & Drogen seit er 11 ist: Capital Bra meldet sich nach Überdosis!

  • PublishedJuli 6, 2026

Nach seinem erschütternden Zusammenbruch im April meldet sich Capital Bra (31) nun erstmals ausführlich zu Wort – und schildert offen, was an jenem Tag passiert ist. Damals hatte der Rapper sogar live aus einem Krankenwagen auf TikTok gestreamt, nachdem Passanten den Notruf gewählt hatten. Im Interview mit dem Spiegel berichtet der 31-Jährige: „Ich habe mich irgendwann nicht mehr gespürt, also meinen Körper nicht mehr. Das hat mir Angst gemacht“, erinnert er sich. Im Krankenhaus sei schließlich eine Kokainpsychose diagnostiziert worden. Auf die Frage, ob er Angst gehabt habe zu sterben, antwortet der Musiker knapp, aber eindeutig: „Ja.“

Capital Bra über Tilidin auf Rezept und seine jahrelange Sucht

Besonders erschütternd sind die Einblicke, die der Berliner in seine lange Suchtgeschichte gibt. Nach eigenen Angaben begann sein Drogenkonsum bereits vor der Pubertät. „Mit elf habe ich das erste Mal geraucht, gezogen, gekifft“, erzählt er. Vor allem Tilidin begleite ihn seit vielen Jahren. Mittlerweile erhält er das Schmerzmittel nach eigenen Aussagen sogar auf Rezept, da er ohne die Medikamente unter Schmerzen und Panikattacken leide. Zwar habe er bereits zahlreiche Entzüge hinter sich, sogar einen einjährigen Aufenthalt in Dubai, doch dauerhaft davon losgekommen sei er bislang nicht. Über Kokain sagt er rückblickend: „Wenn ich übertreibe, dann immer damit.

Für seine Kinder möchte Capital Bra seinen Alltag verändern.
Für seine Kinder möchte Capital Bra seinen Alltag verändern. Copyright: Instagram/@capital_bra

Die Familie leidet unter der Drogensucht

Am schwersten wiegen für den Musiker jedoch die Folgen für sein Privatleben. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Charlyn hat Capital Bra fünf Kinder – und gerade ihnen möchte er sich nach eigenen Worten nicht im Rausch zeigen. „Ich möchte meine Kinder nicht sehen, wenn ich high bin“, gesteht er offen. Deshalb habe er sich teilweise in Hotels zurückgezogen oder gewartet, bis seine Kinder bereits schliefen. Über dieses Verhalten sagt er selbst: „Ich schäme mich dafür.“ Auch seine Ehe habe unter der Sucht gelitten. „Ich liebe sie, und es ist schlimm für mich, dass ich sie schon so lange und immer wieder enttäusche“, erklärt der Rapper im Interview.

Sein größter Wunsch: Ein Leben ohne Drogen

Trotz aller Rückschläge blickt Capital Bra nach vorn. Er macht keinen Hehl daraus, dass der Weg aus der Abhängigkeit bislang nicht gelungen ist. Dennoch verfolgt er ein klares Ziel. „Ich möchte irgendwann nicht mehr irgendwo einen Entzug machen müssen. Ich möchte clean werden. Und für meine Kinder da sein können.“ Auch sein Glaube gebe ihm dabei Kraft. Rückblickend sagt der Musiker: „Wenn ich daran denke, was ich alles gemacht habe und noch lebe, dann sage ich: Gott sei Dank. Gott muss mich lieben, dass er mich noch leben lässt.“ Nach den dramatischen Ereignissen im Frühjahr sind das seine bislang persönlichsten und offensten Worte.


Written By
Selina Happe