Zwischen Bangen und Hoffen! Die erlösende Nachricht für Mette-Marit – hat sie als Kronprinzessin einen Sonderstatus?
Nach Wochen voller Sorge kann das norwegische Königshaus fürs Erste aufatmen: Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat eine neue Lunge erhalten. Die hoffnungsvolle Nachricht gab der Hof am Mittwoch bekannt. Für die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) bedeutet die Transplantation einen wichtigen Schritt im Kampf gegen ihre chronische Lungenfibrose, an der sie seit 2018 leidet.
Kräftezehrende Monate liegen hinter Mette-Marit
Die vergangenen Monate dürften für Mette-Marit besonders belastend gewesen sein. Immer häufiger musste sie öffentliche Termine absagen, zeitweise trat sie sogar mit Sauerstoffgerät auf. Dazu kamen die Schlagzeilen rund um ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29), die die Familie zusätzlich belasteten. In dieser schwierigen Zeit war Haakon stets an ihrer Seite. Der Kronprinz reduzierte zuletzt sogar einige seiner Verpflichtungen, um mehr Zeit mit seiner schwerkranken Frau verbringen zu können.

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Spekulationen über Bevorzugung
Erst vor knapp zwei Wochen machte das Königshaus öffentlich, dass Mette-Marit auf eine Spenderlunge wartet. Dass nun so schnell ein passendes Organ gefunden wurde, sorgte bei einigen Beobachtern für Verwunderung. Wurde die Kronprinzessin womöglich bevorzugt? Diese Spekulationen weisen Experten jedoch zurück. Mette-Marits behandelnder Arzt betonte bereits im Vorfeld, dass sie keinen Sonderstatus genieße. Auch der norwegische Lungenspezialist Olav Kåre Refvem erklärte, dass eine kurze Wartezeit zwar ungewöhnlich, aber keineswegs ausgeschlossen sei. Entscheidend sei vor allem, welche Organe verfügbar werden und wie gut sie zum Gewebetyp des Empfängers passen.
Wie geht es jetzt für Mette-Marit weiter?
Wann genau die Operation stattfand, wird nicht öffentlich kommuniziert. Damit sollen sowohl die Privatsphäre der Kronprinzessin, als auch die des Spenders und seiner Angehörigen geschützt werden. Vorerst wird Mette-Marit noch mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Dort stehen nun die Rehabilitation, regelmäßige Kontrollen und die sorgfältige Einstellung ihrer Medikamente im Mittelpunkt. Wie schnell sie in ihren Alltag zurückkehren kann, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Doch nach Jahren des Kampfes gegen ihre Krankheit gibt es nun endlich einen Hoffnungsschimmer.
