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Fans zeigen Solidarität: Spendenaktion für Hotelmitarbeiter des Falls Gil Ofarim: Das ist die Hammer-Summe!
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Fans zeigen Solidarität: Spendenaktion für Hotelmitarbeiter des Falls Gil Ofarim: Das ist die Hammer-Summe!

  • PublishedMärz 6, 2026

Der Triumph von Sänger Gil Ofarim (43) im RTL-Dschungelcamp hat ein altes Kapitel wieder ins Rampenlicht gerückt und löste eine heftige Welle der Solidarität aus. Viele Zuschauer erinnern sich noch an den sogenannten Davidstern-Skandal aus dem Jahr 2021: Damals beschuldigte der Musiker öffentlich einen Leipziger Hotelmitarbeiter, ihn antisemitisch behandelt zu haben. Später stellte sich heraus, dass die Vorwürfe nicht stimmten. 2023 räumte der Sänger vor dem Landgericht Leipzig ein, dass seine Anschuldigungen erfunden waren. Das Verfahren wurde gegen Auflagen eingestellt, außerdem zahlte er 20.000 Euro Schmerzensgeld an den Mitarbeiter Markus W. Doch für den Beschuldigten gibt es nun noch mehr Geld!

Spendenaktion nach Gil Ofarim sorgt für fünfstellige Summe

Nach der erneuten TV-Präsenz von Gil Ofarim startete der Influencer Sanijel Jakimovski eine Spendenaktion, die ein klares Ziel verfolgte: dem damaligen Hotelmitarbeiter symbolisch und finanziell den Rücken zu stärken. Das Ergebnis ist beeindruckend. Rund 930 Menschen beteiligten sich und am Ende kam eine fünfstellige Summe zusammen. Damit erhielt Markus W. sogar mehr Geld als durch den vereinbarten Schadensersatz. Auf Instagram erklärte der Initiator stolz: „Jeder einzelne Cent war ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit“ und bedankte sich für das „krasse Signal“ der Unterstützer. Besonders auffällig: Fast 70 Prozent der Spenden kamen von Frauen.

Gil Ofarim im Landgericht Leipzig 2023.
Copyright: IMAGO/EHL Media/Erik Holm Langhof

Fall Gil Ofarim: Hotelmitarbeiter bedankt sich emotional

Nachdem das Geld vollständig überwiesen wurde, meldete sich Markus W. selbst zu Wort: „Ich bin unendlich dankbar für den Zuspruch und weiß das sehr zu schätzen“, ließ er übermitteln. Die vergangenen Jahre waren für ihn alles andere als leicht: Nach den öffentlichen Vorwürfen von Gil Ofarim habe er sogar Morddrohungen erhalten und zeitweise untertauchen müssen. Umso mehr bedeute ihm jetzt die Unterstützung von hunderten Menschen, die mit ihrer Spende ein Zeichen setzen wollten.

Wohltätigkeit und Familie: Dafür will Markus W. das Geld nutzen

Doch Markus W. denkt nicht nur an sich selbst. Einen Teil der Summe möchte er weitergeben – etwa an die Organisation HateAid, die sich gegen Hass im Netz einsetzt, sowie an den Leipziger Verein „Minilöwen“, der Familien mit Früh- und Neugeborenen unterstützt. Ein anderer Teil des Geldes soll ihm etwas zurückgeben, das in den turbulenten Jahren oft zu kurz kam: „Zeit für mich und meine Familie.“ Eine einfache, aber starke Botschaft und für viele Unterstützer wohl der schönste Beweis, dass ihre Hilfe angekommen ist.


Habt ihr mit so einer Resonanz gerechnet?
Written By
Selina Happe