„Absolut schrecklich“ Latino-Power im Super Bowl: Donald Trump explodiert nach Bad Bunny-Halbzeit-Show!
Es war die wohl politischste Halbzeitshow seit Jahren! Bad Bunny (31) verwandelte den Super Bowl in Santa Clara in eine vibrierende Latino-Party mit klarer Haltung. Über 100 Millionen Zuschauer sahen den Superstar aus Puerto Rico in einer karibischen Kulisse aus Palmen, Zuckerrohr und „La Casita“, einem typisch puerto-ricanischen Häuschen. Musikalisch dominierte pure Lebensfreude, doch zwischen Tanz, Beats und Gaststars wie Lady Gaga (39) setzte Bad Bunny gezielt Zeichen. Auf einer Leinwand leuchtete der Satz: „THE ONLY THING MORE POWERFUL THAN HATE IS LOVE.“ Subtil, aber unübersehbar.
Bad Bunny und seine versteckten Botschaften
Bad Bunny sang ausschließlich auf Spanisch – ein Novum für die traditionsreiche Halbzeitshow. Schon das allein war ein Statement. Dazu kamen Symbole, die erst auf den zweiten Blick ihre politische Wucht entfalteten: Ein EBT-Schild an einer Bodega-Kulisse, das auf Sozialhilfe verweist, Feldarbeiter auf der Bühne, Fahnen zahlreicher Länder des amerikanischen Kontinents. Besonders deutlich wurde es bei dem Song „Lo que paso con Hawaii“, in dem er die Übernahme Hawaiis durch die USA kritisiert. Am Ende hielt Bad Bunny einen Football mit dem Schriftzug „Together, we are America“ in die Kamera – und meinte damit mehr als nur die USA.

Trump wütet nach Bad Bunny-Show
Online brachte der Auftritt viel Lob – nur einer ließ nicht lange mit seiner Kritik auf sich warten: US-Präsident Donald Trump schoss auf seiner Plattform Truth Social scharf gegen die Performance. Die Halbzeitshow sei „absolut schrecklich“ gewesen und eine der schlimmsten aller Zeiten. Weiter wetterte er: „Niemand versteht ein Wort von dem, was dieser Typ sagt und die Tänze sind widerlich, insbesondere für kleine Kinder.“ Für Trump sei die Show ein „Schlag ins Gesicht“ des Landes und werde der „Großartigkeit Amerikas“ nicht gerecht. Schon vor dem Super Bowl hatte er die Wahl Bad Bunnys als „schreckliche Entscheidung“ bezeichnet – nun explodierte er endgültig.
Bad Bunny bleibt klar: „Für mein Volk, für meine Kultur“
Dabei hatte Bad Bunny nie einen Hehl daraus gemacht, wofür er steht. Bereits bei den Grammys zeigte er Haltung. Seine Dankesrede beendete er mit „ICE out“, eine gezielte Kritik an der aktuellen Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten. Vor seinem Auftritt betonte er, die Show sei „für mein Volk, meine Kultur und unsere Geschichte“. Am Ende der Halbzeitperformance zählte er Länder wie Chile, Argentinien, die USA und Kanada auf, nannte Puerto Rico „meine Heimat“ und sagte auf Spanisch: „Wir sind noch immer da.“ Ein Satz, der nachhallt – und erklärt, warum dieser Auftritt weit mehr war als nur eine Show.
